Geschichte der Waldorfschule Gera

Waldorfpädagogik wird in Gera schon sehr lange gepflegt.

Kleine Spielgruppen, Kinderferienlager, Malunterricht, Handarbeit und Eurythmieunterricht wurden von einer Gruppe von Menschen in Gera angeboten. Durch eine Art Vorschule konnten Kinder auf den Schuleintritt vorbereitet werden. Interessierten Eltern ermöglichte dies, sich über Ziele und Hintergründe der Waldorfpädagogik zu informieren.

Anfang der neunziger Jahren flossen diese Aktivitäten zur Gründung des Freien Waldorfkindergartens Gera zusammen. Immer wieder gab es auch Initiativen zu einer Schulgründung. Im Jahr 2004 fand sich ein Kreis von aktiven Eltern mit dem festen Willen zu einer Schulgründung zusammen.

Nun mussten Waldorflehrer gesucht und gefunden werden, welche die Schule tätig mitgestalteten. Die Gründungsphase wurde beschleunigt und konkretisiert durch die Träger- und Patenschaft der Freien Waldorfschule Jena. Im gemeinsamen Trägerverein Waldorfpädagogik Ostthüringen e.V. konnte die feierliche Eröffnung und Einweihung der Freien Waldorfschule Gera im August 2006 Wahrheit werden.

Seit 2009 renovierten fleißige Hände das Schulgebäude. Wieder waren Eltern, Lehrer und Freunde der Schulbewegung gemeinsam tätig und konnten so vieles in Eigenleistung bauen. Es hat sich im Laufe der Zeit einiges an der alten Plattenbauschule aus den ersten Jahren verändert. Bunt leuchtet jetzt das Gebäude am Rande des Geraer Stadtteils Lusan und auch immer Innern sind die Renovierungsarbeiten bald abgeschlossen.

Seit dem Schuljahr 2012/13 unterrichten wir die ersten Oberstufenklassen und bereiten die Schüler auf die Abschlüsse vor. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg des Schulaufbaus genommen und wir sind dem Ziel einer voll ausgebauten Schule mit allen Abschlüssen wieder ein Stück näher.

 


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