Waldorfpädagogik

 "Nicht gefragt soll werden: was braucht der Mensch zu wissen und zu können für die soziale Ordnung, die besteht; sondern: was ist im Menschen veranlagt und was kann in ihm entwickelt werden? Dann wird es möglich sein, der sozialen Ordnung immer neue Kräfte aus den heranwachsenden Generationen zuzuführen."

(Rudolf Steiner, Volkspädagogische Vorträge 1919)

Die Waldorfpädagogik ist eine seit 90 Jahren erprobte Alternative zur Staatsschule. Seit Beginn ist es eine Pädagogik für jedes Kind, das heißt Schüler mit unterschied- lichsten Begabungen lernen in einer stabilen Klassengemeinschaft zusammen. Ein entscheidendes Prinzip des Waldorflehrplans liegt in der Abstimmung der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsformen auf die Prozesse kindlichen Lernens und die Stufen menschlicher Entfaltung in Kindheit und Jugend. Die leistungsorientierte Notenbewertung wird durch einen liebevollen Blick auf die individuelle Entwicklung des Kindes ersetzt.


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